Jetzt habe ich das Netz doch mächtig durchsucht nach brauchbaren Infos zu den Themen, die wir hatten. Leider da ist nicht so viel an kurzen Texten zu finden, die zudem nicht zu sehr philosophische Kenntnisse voraussetzen. Dennoch manche Hinweise, die vielleicht helfen:
Wahrheit
Wie bereits erwähnt hier der Verweis auf den Wikipediaartikel zu Wahrheit, wo u.a. die Konzepte, die wir hatten, kurz beschrieben sind (nicht den ganzen Artikel durchackern!).
Konstruktuivismus
Hier ein Interviewauszug aus einem Gespräch mit dem Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeuten Paul Watzlawick (ca. 4 Min). Er war einer der sehr radikalen Vertreter des Konstruktivismus und antwortet hier auf die Frage, wie er Wahrheit und Wirklichkeit versteht.
Hier eine ganz gute knappe Erklärung zum radikalen Konstruktivismus. und von der gleichen Seite eine Beschreibung zur Frage nach der Wirklichkeit.
Wer keine Lust zum Lesen hat, hier eine Sendung mit Ernst von Glasersfeld, einem bekannten Denker dieser Richtung, Teil 1, Teil 2 (ca. 15 min)
Zum Weiterdenken:
Wer sich noch einmal intensiver mit Eberhardt Jüngels Ansatz zur metaphorischen Wahrheit auseinandersetzen möchte findet hier einen längeren Aufsatz vom ihm, aus dem die Teile stammen, die wir gelesen hatten. Etwas schwere, aber sehr geistreiche Kost.
Noch mal die Anforderungen für Montag:
1. Es muss erklärt werden können, was Konstruktivismus ist und an einem eigenem Beispiel (also nicht Genderbegriff oder Radiowellen) veranschaulicht werden können.
2. Unterschiedliche Wahrheitskonzepte müssen in ihren Grundgedanken skizziert werden können und die Konsequenzen für das aktuelle Verständnis von Wahrheit erklärt werden können. (Stichwort: Um von Wahrheit gemeinsam zu reden, muss vorher klar sein, welcher Wahrheitsbegriff angewandt wird und wie die Begriffe einer Aussage gefüllt werden.)
Anhand einer Aussage des christlichen Glaubens müssen unterschiedliche Wahrheitskonzepte angewandt werden können (z.B. Gott ist der König der Welt, Jesus ist der Herr, Jungfrauengeburt, ...)
3. Wesentliche Inhalte von ausgewählten Weltbildern aus unterschiedlichen Epochen müssen verglichen werden können. Zitate müssen unterschiedlichen Zeiten zugeordnet werden können und diese Zuordnung begründet werden.
Viel Erfolg beim Lernen.
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